Reisen

3 Wochen in Bangkok & Myanmar

Finde heraus, warum man in Bangkok landet, obwohl man eigentlich nach Myanmar reist, was wir in unserem Kochkurs am Inle Lake gelernt haben, wieso wir keine Fans vom burmesischen Wasserfest sind und warum Thomas mit einem Mönch aus Laos Händchen hält….

Reisezeitraum: 3 Wochen vom 01. bis 22. April 2017 

Reiseroute Weitere Themen
Bangkok (Thailand) Land & Leute
Mandalay (Myanmar) Essen & Trinken
Bagan & Mount Popa Einreise & Gepäck
Inle Lake / Naung Shwe Transport
Yangon Zahlungsmittel
Bago Telefonie & Internet

 

Station 1: BANGKOK

Für unsere Zwecke eignete sich ein Gabelflug von Düsseldorf nach Bangkok (Thailand) und von Yangon (Myanmar) zurück nach Hause. So mussten wir nur jeweils einmal in Dubai umsteigen, hatten eine relativ geringe Reisedauer (ca. 16 Std.) und erschwinglich war der Flug mit 860€ p.P. ebenso. Zur Urlaubseinstimmung verbringen wir also zunächst drei Nächte in Thailands Hauptstadt. Wir kommen im Lamphu House unter, welches sauber, ruhig und daher absolut empfehlenswert ist. Die Rambuttri Road ist viel schöner als die benachbarte Khao San, ein kleines Touristen-Backpacker-Dorf mit vielen Bars, leckeren und günstigen Food-Stalls (Papaya-Salat!) und hippie-tauglicher Kleidung "für kleine Maus". Auch traditionelle Thai Massagen gibt es an allen Ecken, diese sind nicht nur günstig, sondern ihr Geld auch absolut wert. Hierfür bitte nicht auf die erstbesten Liegestühle steigen sondern ein richtiges Massagestudio betreten, z.B. das Bann Thai (Massage & Beauty). In diesem Teil der Altstadt sieht man sicher wenig vom "echten" Bangkok, doch ist die Lage unschlagbar und die Stimmung gut.

Vom Hotel aus ist die Altstadt mit dem Großen Palast fußläufig erreichbar. Durch Baustellen laufen wir an dem ovalen Grünbereich Sanam Luang vorbei, wo alles für die Einäscherung des bereits im Oktober 2016 verstorbenenen Königs Bhumibol vorbereitet wird. Die Thais trauern sehr um ihn, überall sind seine Abbilder erhältlich, öffentliche Gebäude sind mit schwarzen und weißen Tüchern behangen. Vorsicht: In der Altstadt werden Touristen kurz vor ihrem Ziel gerne von Tuk-Tuk-Fahrten abgeschleppt, auf eine Fahrt zu anderen "Sehenswürdigkeiten" – und zwar unter dem Vorwand, der Große Palast habe heute geschlossen. Wenn man keine Lust auf Edelsteingeschäfte und aufdringliche Verkäufer hat, dann sollte man diese Angebote meiden und unbeirrt seinen Weg fortsetzen. 

Im nahe gelegenen Tempel Wat Pho gibt es einen riesigen liegenden Buddha zu sehen, der wirklich beeindruckend ist und schön bemalte Fußsohlen hat. Auch der Rest des Geländes ist sehr sehenswert, auf einmal sitzen wir gemeinsam mit jungen Novizen im Tempel und lauschen den fremden Klängen des vorbetenden alten Mönches. Die Jungs finden uns Touristen allerdings viel spannender, es wird viel getuschelt und gelacht, eigentlich nicht anders als bei den Kids in deutschen Schulen!

Super Essen gibt es direkt um die Ecke, in den Markthallen des Tha Tien Market, auch wenn man nur raten kann, was man gerade bestellt. Einen Besuch wert ist auch der Flower Market hinter dem Kanal. Chinatown ist von hier ebenfalls nicht weit. Vom Fähranleger (z.B. Pak Khlong Talat oder Tha Tien) kann man anschließend für wenige Cents oder sogar ganz umsonst mit dem Boot zurück bis zum Anleger Phra Arthit Richtung Khao San düsen – die orangene Flagge zeigt die richtige Linie an.

Das moderne Bangkok findet man am Siam Center und dem MBK Einkaufszentrum. Wir haben hiermit eine Fahrt auf den Khlongs (Kanälen) verbunden, denn die Wassertaxis geben einen tollen Einblick in die Lebensweise der hier ansässigen Menschen. Direkt neben dem Golden Mount steigt man am Anleger Panfa Leelard in das Boot ein – für 19 Cent! Am Sapan Hua Chang ist man am Ziel. Maps.me erleichtert uns die Orientierung mit seinen Offline-Karten deutlich – auch ohne mobiles Datenvolumen. Im modernen Bangkok ist neben Teenies vor allem die Oberschicht der Stadt unterwegs, die Preise entsprechen unserem europäischen Niveau. Im Siam Paragon, eines der drei Siam-Gebäude, gibt es ein tolles Restaurant mit asiatischem Buffet – Sushi, Grill und chinesische Dim Sum. Das Oishi Grand kostet pro Person etwa 25€ inklusive Getränke.

 

Station 2 – MANDALAY

Mit MAI fliegen wir in 2 Stunden von Bankok nach Mandalay. Vom Flughafen bringt uns ein Minibus (Shwe Nan San) für 4000 Kyat p.P. in die Stadt bis zum Hotel. The Home Hotel hat für 25€ pro Nacht einen super Standard, inkl. Frühstück. Die Fischsuppe Mohinga ist landestypisch und sehr lecker! Das Personal ist sehr freundlich, nur für uns schwer zu verstehen. Es ist definitiv Englisch, man muss sich aber reinhören… In Mandalay bewegt man sich am besten zu Fuß oder mit dem "Taxi", also einem private Driver. Es gibt auch Linienbusse, aber Fahrpläne finden wir nicht und wenn es sie doch gibt, dann sicherlich nicht in lateinischen Schriftzeichen… Die vielen umherfahrenden Pick-ups transportieren ebefalls Leute, die Route wird von den Mitfahrenden mit dem Fahrer ausgehandelt – also mangels Sprachkenntnis für uns ebenfalls keine Option.

Also lassen wir uns morgens für eine ganztägige Tour abholen. Zunächst geht es zur Mahamuni Pagode. Der dort aufgestellte Buddah ist eines der beliebtesten Pilgerziele und komplett knubbelig mit Blattgold beklebt. Frauen dürfen ihn nur aus der Entfernung sehen, aber die Pagode ist auch so einen Besuch wert. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich die Steinmetze und Holzschnitzer. Hier werden Buddahfiguren aus weißem Stein gehauen und gefräst, es liegt viel Staub in der Luft. Atemschutzmasken tragen die Arbeiter nicht, dafür aber Flip-Flops. In den Werkstätten bieten Verkäufer recht offensiv Marionetten und hölzernen Wandschmuck feil.

Raus geht es aus Mandalay in Richtung Amarapura. Auf dem Weg stoppen wir an der weiß getünchten Pahtodawgyi Pagode. Im Mahagandayon Kloster sollen wir uns die Mönchsspeisung ansehen… es warten schon unzählige Touristen auf der Straße, welche zur Essensausgabe führt. Wie im Zoo! Die Mönche treten um 10:30 gesammelt in Zweierreihen an und schieben sich – den Blick starr nach vorn – an den mit Spiegelreflexkamaras, Smartphones und iPads (!) ausgestatteten Touristen vorbei. Wir haben es vorgezogen, die Perspektive der Mönche abzulichten.

Auf dem Weg nach Mingun halten wir in einer Weberei, wo Stoffe mit alten Webstühlen gefertigt werden. Auch hier werden wir natürlich in einen Shop gelotst und kaufen mir einen Longyi, den kann man für Tempelbesuche schließlich immer gebrauchen!  Nach der Überquerung des Irrawaddy fahren wir eine ganze Weile durch kleine Dörfer bis nach Mingun. Der Fahrer erzählt uns viel in gebrochenem Englisch, wovon wir ca. 40-50% verstehen. Ansonsten nicken wir einfach höflich und sagen "Ahh!". Das nächste Ziel, die weiße Hsinbyume Pagode ist wunderschön, man kann bis nach oben steigen. Die Sonne brennt mittlerweile ordentlich, zum Glück haben wir Hüte dabei. Unseren Füßen nützt das nichts, denn die Schuhe müssen draußen bleiben und der Boden ist sehr heiß. 


In unmittelbarer Nähe befinden sich auch die riesige Mingun-Glocke und der Pa Hto Taw Gyi – ein nie fertig gestellter Tempel. Unser Fahrer färt uns sogar die 50 Meter über den Parkplatz, damit wir aus der "Entfernung" ein Foto inklusive seinem Daumen machen dürfen. Anschließend besteht er darauf, uns die 50 Meter zum Eingang zurückzufahren. Dann entwischen wir ihm schließlich doch und laufen zu Fuß runter zum Fluss um eine Kokusnuss zu schlürfen. Die Aussicht lohnt sich, denn hier legen die Fähren an, die aus Mandalay herüberkommen.

Zeit für ein Mittagessen! Dieses nehmen wir nicht im teuren und klimatisierten Hotelrestaurant ein, zu welchem wir zunächst gefahren werden, sondern am Straßenrand auf einer kleinen Terasse. Unser Fahrer isst gemeinsam mit uns, alle drei für nur 4000 Kyat. Er möchte uns sogar einladen, aber den Spieß drehen wir einfach um. In Sagaing besuchen wir mehrere hoch gelegene Pagoden mit einem tollen Blick ins Tal. Hier erleben wir zum ersten Mal, dass große Männer mit Bart und blonde hellhäutige Frauen ein beliebtes Selfie- und Fotomotiv für die Einheimischen bieten. Ich bekomme zur Freude der Frauen und Kinder Thanaka ins Gesicht, eine aus Baumrinde hergestellte Paste, die vor Sonne schützen soll.

Anschließend geht es nach Inwa, einer vom einem Fluss umschlossenen Insel. Ein kleines Motorboot setzt uns über. Am Ufer erwarten uns Ponykutschen, mit denen wir lieber nicht fahren möchten. Die Tiere sehen zwar vergleichsweise gut genährt aus, aber wir fühlen uns damit trotzdem beide nicht wohl. Außerdem haben wir den ganzen Tag im Auto gesessen, daher laufen wir lieber.  Das wird von den Kutschern nur ungerne akzeptiert und sie verfolgen uns die ersten 5 Minuten beharrlich. Wir kommen durch die kleinen Siedlungen vorbei an den Häusern und Ställen der hier lebenden Menschen. Was nicht in die Idylle passt: Aus großen Lautsprechern dröhnt laute Musik, bunte, leuchtende Altare sehen ein bisschen aus wie eine Kirmes. Einheimische erbingen dort Spenden anlässlich des Neujahrsfestes. Auf einem Tempel stehend hören wir – kein Witz – den Vengabus in einer buresischen Cover-Version. Auf unserem Fußweg begegnen uns Ochsenkarren und Myanmare mit ihren Schafheerden, am Fluss wäscht eine junge Frau ihre Wäsche. Hier scheint die Zeit stehengeblieben zu sein…

Am späten Nachmittag brechen wir zur U-Bein Bridge auf, der berühmten Teakholzbrücke. Der Wasserstand ist aufgrund der Trockenzeit so niedrig, dass wir sie nicht überqueren sonder lieber von unten betrachten. Es sind viele Leute, insbesondere Touristen hier unterwegs, die auf der Brücke oder in kleinen Booten auf den Sonnenuntergang warten. Der hält was er verspricht und gibt ein schönes Fotomotiv ab. Auf dem benachbarten Markt gibt es kleine Snacks, Longyis und allerlei Souvenirs.

Nach einem langen Tag sind wir um 18:30 wieder im Hotel. Es ist noch Zeit für ein Abendessen im Diamond Restaurant nebenan, dann holt uns ein anderer Fahrer ab und bringt uns zu  einer Vorstellung der Moustache Brothers, einer Regime-kritischen Truppe, bei denen schon zweimal die frühere Freiheitskämpferin Aung San Suu Kyi zu Gast war – wie sie dem kleinen auf Plastikstühlen sitzenden Publikum stolz erzählen. Lu Maw hat ein wenig Englisch gelernt, wärend sein Bruder Par Par Lay (✝) und sein Cousin Lu Zaw sieben Jahre lang im Gefängniss saßen. In dem kleinen Haus der Familie bekommt auf einer kleinen Bühne burmesische Tänze, Gesänge und humorvolle Einlagen geboten. Für Lu Maw heißt das Land weiterhin "Burma", von der Umbenennung zu "Myanmar" hält er nichts… Die Eintrittskarten hatte uns das Hotel übrigens schon am Vortag reserviert, denn jeden Abend gibt es nur 10 Plätze. 

Am nächsten Tag schauen wir in einem Geschäft für Thanaka-Paste vorbei (Daw Thi, Nr. 163) und steigen anschließend früh die 1.500 mit Wellblech überdachten Stufen zum Mandalay Hill hinauf, vorbei an großen Buddhas und kleinen Schreinen, bis wir nach 50 Minuten an der Two Snakes Pagode ankommen. Da wir beim Aufstieg komplett allein waren verwundern uns die Menschenmassen, welche der Aufzug ausspuckt! Aufzug? Richtig, denn offenbar kann man sich auch von einem Fahrer den Berg hochkutschieren lassen und anschließend selbst die letzten Stufen noch vermeiden. Gut, dann sind wir nicht die Ersten aber immerhin sportlicher als der Rest. Und für Menschen die weniger mobil sind natürlich eine super Sache!

In unmittelbarer Nähe des Mandalay Hill findet man die weiße Sandar Mu Ni Pagode, wo uns eine Schar von Kindern für Fotos abfängt. Direkt nebenan steht die Kuthodaw Pagode, in der sich in über 700 kleinen Stupas Mamorplatten mit den Lehren Buddahs befinden. Das Shwenandaw Kyaung Kloster lohnt sich evenfalls. Es ist ein Gebäude aus Teakholz und der einzige verbliebene Teil des alten Großen Palastes, der während des zweiten Weltkrieges von den Briten und Indern im Kampf gegen die Japaner niedergebrannt wurde. Der heutige Königspalast ist nur ein Nachbau, den wir uns aus diesem Grunde sparen.

Am Nachmittag dürfen wir im Hotel noch die Gästeduschen benutzen und anschließend geht es mit dem Mini-Bus Richtung Bagan. OK! Bus ist schwer in Ordnung: Unter meinen Füßen liegt ein Sack Reis, alle Nasen lang halten wir irgendwo an und kaufen Essen, welches wir drei Städte weiter irgendwo bei Bekannten des Fahrers abgeben oder wir liefern Pakete aus. Also eine Mischung aus Busunternehmen, Deliveroo und DHL – nur ohne Licht. Was soll's, Fernlicht an und volles Rohr hupend am geblendeten Gegenverkehr vorbeibrettern! Da hilft nur Schlafmaske aufsetzen und entspannen. Zumindest mir hilft es. Thomas zieht es vor, das Geschehen im Auge zu behalten und tausend Tode zu sterben.

Station 3: BAGAN & MOUNT POPA

Wir lassen uns im Royal Bagan Hotel in Nyaung-U nieder. Nyaung-U ist günstiger als New Bagan, die Tempel liegen in der Mitte und sind von beiden Seiten gut zu erreichen. Es ist sehr heiß und wir sind dankbar für den hoteleigenen Pool. Ausgeruht rüsten wir uns am nächsten Morgen für eine Fahrt durch die alte Königsstadt aus. Alle fahren hier auf Elektrorollern durch die Straßen, doch als gebürtige Münsteranerin finde ich das zunächst überflüssig und bestehe auf gute alte "Leezen" (Drahtesel). Das geht genau 5 km lang gut, dann habe ich einen Platten. Also zurück und rauf auf den Roller, bei 40 Grad in der Retrospektive auch generell keine so schlechte Idee, zumal man zu zweit nur einen Roller braucht und daher kaum mehr bezahlen muss als für zwei Räder… Auch die sandigen kleinen Wege zwischen den Tempeln lassen sich hiermit gut zurücklegen. 

Die Tempel sind wunderschön, die meisten noch aus alten Lehmziegeln gebaut. Es wird jedoch auch viel und leider recht dilletantisch restauriert, weswegen der ein oder andere Tempel direkt ganz weiß gestrichen und Bagan nicht zum Weltkulturerbe ernannt wird. Natürlich ist Bagan sehr touristisch, an allen Ecken werden überteuerte Postkarten und andere Souvenirs verkauft. Vorsicht: Beim Abstellen der Roller an wenig besuchten Orten gibt es folgenden Abzocker-Trick. Die Stromverbindung lässt sich leicht kappen und die Kiste springt dann nicht mehr an. Schnell kommt euch jemand zu "Hilfe" und fixt das auf ominöse Weise lose Kabel, gibt bestimmt gutes Trinkgeld…

Ganz besonders lohnen sich in Bagan die Sonnenauf- und Untergänge. Die Shwesandaw Pagode hat einen tollen Rundumblick auf die vielen Tempel und Stuppas, ist zu Stoßzeiten und für dieses Naturschauspiel damit jedoch kein großer Spaß. Es gibt viele kleinere Tempel in der Nähe, wo man in ruhiger Atmosphäre den Anblick genießen kann. Manche sind offiziell wegen Renovierung geschlossen, aber trotzdem zugänglich. Wo wenig Menschen vorbeikommen fühlen sich allerdings Schlangen wohl… Daher am besten eine Taschenlampe mitnehmen! 

Wenn die Sonne aufgegangen ist steigen auch die Heißluftballons auf und schweben über die Pagoden in Richtung Fluss. Sicherlich ein tolles Erlebnis, uns war es allerdings mit 400€ p.P. zu teuer. Vom Flussufer an der Bu Paya Pagode hat man einen schönen Blick und früh morgens ist dort reges Treiben auf einem kleinen Markt, ganz ohne Touristen.

Von Bagan aus lohnt sich auch ein Ausflug zum 1,5 Autostunden entfernten Mount Popa – ein inaktiver Vulkan mit einer Pagode auf der Spitze, die Tuyin Taung. Ein Sammeltaxi bekommt man für ca. 20.000 Kyat im Hotel oder in den kleinen Travel Agencies. Auf dem Fußweg nach oben werden allerlei Souvenirs feilgeboten, freche Paviane klauen den Touristen Kekse und Softdrinks, die sie am Berghang fröhlich verzehren. "Wä vill friss muß och vill kacke"… das weiß nicht nur die kölsche Band Bläck Föös. Dementsprechend dreckig sind die Stufen zur Pagode. Einheimische verteilen die Ausscheidungen mit Wischern und bitten alle paar Höhenmeter im Austausch um "Donation for cleaning?". Trotzdem sind die Äffchen niedlich, solange man ihnen nicht zu nahe kommt, dann fauchen sie garstig und setzen zum Angriff an! Vom Tempel aus hat man einen schönen Blick auf die Umgebung und den Sonnenuntergang, leider liegt auf dem Berg unglaublich viel Müll.

Station 4: INLE LAKE

Statt uns zehn Stunden in einen Minibus zu setzen fliegen wir für 80€ p.P. in weniger als einer Stunde von Bagan (Flughafen Nyaung-U) zum Inle Lake (Flughafen Heho). Ein Taxi nach Nyaung Shwe kostet uns zusätzlich ca. 25.000 Kyat. Nyaung Shwe ist eine kleine Stadt unweit des Inle Lakes. Unser Hotel ist das Royal Naung Shwe, noch ganz neu von den Chinesen gebaut und ein super Standard. Wenn draußen Kühe alleine über die Straße an den neuen Gebäuden vorbeilaufen, kommt einem die moderne Architektur der Neubauten sehr unwirklich vor… Die Stadt hat kulturell nicht viel zu bieten, aber einen schönen Nachtmarkt am Independance Monument, mit leckerem Essen. Der Pub Asiático hat nicht nur leckeres Craft Beer sondern auch westliches Essen auf der Karte, falls man keinen Reis mehr sehen kann und mal wieder Pizza oder Fish & Chips auf dem Teller möchte. Ganz in der Nähe hat man die Chance auf eine traditionelle burmesische Massage bei Win Nyunt

Ein Muß ist natürlich die Bootstour auf dem 11 km2 großen Inle Lake, die man in einem der vielen kleinen Reisebüros buchen kann. Über den Kanal geht es mit einem motorbetriebenen Boot auf den See, zu einem Markt in Maing Thauk, zur Phaung Daw Oo Pagode und in das Nga Hpe Kyaung Kloster. Die einbeinige Rudertechnik der Fischer in traditioneller Bekleidung sieht man nur noch selten – meist posieren diese lediglich den ganzen Tag für die Spiegelreflexkameras der Touristen. Die Silberschmiede und die Weberei sind natürlich Verkaufsveranstaltungen, dennoch ganz interessant. Zu den Frauen mit den Giraffenhälsen kommen wir nicht, da der Wasserstand zu niedrig ist. Es ist super heiß, was man wegen des Fahrtwindes nicht so sehr spürt, umso riskanter für zwei Weißnasen wie uns. Mit Sonnencreme und Kopfbedeckung ist man also gut beraten!

Ein Highlight ist der Kochkurs, den wir über das Reisebüro Thu Thu gebucht haben. Wir sind nur zu zweit und gehen zunächst mit Thu Sa über den Markt, um Zutaten zu kaufen. Für Thomas ist es ein sehr gebückter Spaziergang, da alle Stände mit niedrigen Planen vor der Sonne geschützt werden. Die noch lebenden Fische, deren Kiemen nach Wasser suchen tun uns leid, die Gerüche sind auch nicht nur angenehm… dennoch ist das bunte Treiben insgesamt schön anzusehen und Thu Sa erklärt uns viel zu den Zutaten, die Landwirtschaft und die Invasion der Plastiktüten. Gekocht wird bei ihr zuhause auf einer Kohle-Stelle. Sie ist ganz begeistert von Thomas' Kochkünsten – ein fähiger Mann am Herd, das hat sie noch nie gesehen! Von Thu Sa, die durch Selbststudium wirklich ein gutes Englisch spricht, erfahren wir nicht nur viel über die regionale Küche sondern auch einiges über die Lebensweise der Menschen im Shan Staat und über die Entwicklung der Region in den letzten Jahren.

Auch in Naung Shwe leihen wir Fahrräder, diesmal sind wir allerdings klüger und investieren in gut gewartete Mountainbikes. Unsere Radtour führt uns hinaus aus der Stadt in Richtung der Hot Springs. An diesem Tag kommen wir zum ersten Mal mit der Tradition des Wasserfestes Thingyan in Berührung. Diese Erfahrung ist sehr sehr nass und irgendwann leider auch kalt, den ausgerechnet heute ist der Himmel wolkenverhangen. Das trübt die Laune der Kinder und Jugendlichen nicht, die uns mit Wassereimern und Flaschen überschütten oder Wasserschläuche auf uns richten. Manchmal können wir ihnen mit den schnellen Rädern ausweichen, meisten bekommen wir aber die volle Ladung ab. Inklusive einem fröhlichen "Happy New Year", denn Anlass für das feuchte Vergnügen ist das burmesische Neujahr im April. Die gute Nachricht: Ab 18 Uhr ist offiziell Pause, dann ist das Wasserwerfen verboten und man kommt nach einer warmen Dusche im Hotel trocken zu einem wohlverdienten Abendessen.

Am nächsten Tag fahren wir mit den Bikes in die Weinberge, wir wollen uns das lokale Weingut ansehen und den einzigen im Land angebauten Wein verkosten. Daraus wird leider nichts, denn das Red Mountain Estate hat geschlossen – wie wir später erfahren nicht die einzige Einschränkung während des Wasserfestes… Auf dem Nachtmarkt bekommen wir "zum Glück" zwei Flaschen Red Mountain Estate Rotwein, die wir als Mitbringsel für unsere Eltern einpacken. Kleiner Teaser: Beide haben wir nach Öffnen im Kreise der Familie einstimmig wegegossen. Zwar ist der Winzer Franzose, doch das Ergebnis schmeckte verdächtig nach alten Ölfässern.

Station 5: YANGON 

Unsere nächste Station ist die ehemalige Hauptstadt Yangon (auch Rangun / Rangoon). Eigentlich wollten wir von hier direkt weiter zum Strand von Ngwesaung. Nun macht uns ohnehin ein herannahender Taifun im Golf von Bengalen einen Strich durch die Rechnung. Einen finanziellen Vorteil hat das Ganze: Da während des Wasserfestes im ganzen Land keine Busse fahren, hätten wir uns für 200 US$ einen privaten Fahrer nehmen müssen, bei Hotelpreisen von 100 US$ die Nacht. Alles seit Wochen fast vollständig ausgebucht, denn für die Myanmare ist das Neujahr oft der einzige Urlaub im Jahr, den verbringen sie gerne am Meer. Viele Stunden verbringen wir in der sehr schönen Shwedagon Pagode, die uns Schutz vor dem Wasserfest und dem starken Regen bietet. 

In Yagon Downtown findet man viele Gebäude aus der Kolonialzeit, die meisten davon stark verfallen, einige werden restauriert. Im Park wird am Morgen Thai Chi praktiziert, viele Menschen gehen joggen oder walken. Die Tempel sind voll, denn anlässlich des Thingyian werden Opfergaben gebracht und Gebete gesprochen. Auch an vielen Moscheen kommen wir vorbei. 

Einen guten Überblick gibt eine Fahrt mit der Eisenbahn, die für 400 Kyat einmal die ganze Stadt umrundet und sogar pünktlich losfährt. An den Bahnhöfen verkaufen die Menschen Snacks, auf der Bahnstrecke wird zwischen den Schienen Kleidung getrocknet, denn das Wasserfest ist endlich vorbei und Wäsche waschen offenbar überall nötig. Auf der Strecke sieht man viel Armut in den Vororten und unglaublich viel Müll.

Für die letzten Tage in der Stadt suchen wir nach einer erholsamen Alternative und quartieren uns in das Kandawgyi Palace ein. Das Zimmer kostet uns 78€ die Nacht, aber wir haben einen Pool, drei sonnige letzte Tage und Blick auf den städtischen See. Beim Spaziergang über den langen Holzsteg muss man auf lose Bretter und Löcher achten!

Station 6: BAGO

Weil wir nicht eine komplette Woche in Yangon verbringen wollen, machen wir uns mit einem Fahrer – Mr. Kin – auf den Weg ins nahegelegene Bago, zu einer weiteren Tempeltour. Die Buddhas sind riesig und nett anzusehen. Wenn man schon viele Pagoden im Land gesehen hat, ist diese Station unter normalen Umständen nicht unbedingt notwendig. Ein besonderes Detail gibt es allerdings schon: Wir können in einem Tempel eine Nat-Zeremonie mit Musik beobachten. Nats sind Geister, welche in Myanmar neben Buddah ebenfalls verehrt werden.

Land & Leute

Menschen: Wichtigste Frage zuerst: Wie nennt man die Einwohner Mynamars? Immer noch "Burmesen"? Das ist ja eigentlich nur eine von vielen Völkergruppen im Land… Man hätte es googlen können, aber wir haben uns für den liebevoll gemeinten Arbeitstitel "Mayonnaisen" entschieden. Myanmare wäre wohl korrekt gewesen. Die Menschen in Myanmar sind freundlich, lachen viel und wirken sehr entspannt. Außerdem sind sie sehr hilfsbereit. Als sonderlich flexibel haben wir sie allerdings nicht erlebt, Denkmuster sind fest verankert und selbstständiges Lösungsverhalten sicherlich in vielen Jahrzehnten Militärdiktatur nicht gefördert worden.

Verständigung: Die Kommunikation auf Englisch war nicht immer leicht. "What you minx?" Das ist noch einfach zu verstehen! Fragen sollte man am besten sehr konkret und kurz formuliert, in einfachem Englisch stellen. "Hallo" heißt übrigens "Mingala(r)ba" und auch das Wort "Chezuba" (Danke) sollte man sich merken. Wir hatten eine kleine Faltkarte mit Bildern dabei, die hat die Kommunikation schon mal erleichtert und nette Begegnungen ermöglicht hat, z.B. mit einem Möch aus Laos. Zumindest glauben wir, dass dies sein Heimatland war.

Fotos: Man sollte natürlich immer fragen, bevor man Fotos von einzelnen Personen aufnimmt. Viele möchten auch fotografiert werden, am liebsten mit uns zusammen. Thomas mit 2 Metern Körpergröße und Vollbart ist eine Attraktion. Ich als weiße, blonde Frau ebenso. Zum Teil wird man regelrecht verfolgt, bis sich schließlich einer traut, uns zu fragen: "Foto, Foto!?"

Umwelt: In Myanmar liegt sehr, sehr viel Müll in der Landschaft herum, die Myanmare haben leider kein Öko-Bewusstsein, nicht mal die Mönche. Schwupps, lässt er seine leere Wasserflasche in den Straßengraben fallen. Plastik ist leider kein Segen… und nimmt ein wenig von der Romantik. Immerhin gibt es für die Haushalte seit ca. zwei Jahren eine organisierte Müllabfuhr. Wo der Müll hinkommt erfahren wir nicht. Oft wird Müll auch weiterhin verbrannt.

WasserfestDas Neujahrsfest Thingyian findet Mitte April im ganzen Land statt. Das bedeutet: 5 Tage Ausnahmezustand, denn weitgehend wird die Arbeit niedergelegt. Hotelpreise steigen stark, viele Restaurants haben geschlossen und auch die Busunternehmen stellen den Betrieb ein. Dann ist praktisch nur noch Reisen mit dem Flugzeug oder mit privaten (entsprechend teuren) Fahrern möglich. Die Pagoden sind geöffnet, denn das Fest geht für Einheimische mit Tempelbesuchen und Opfergaben einher. Und mit viel viel Wasser. Als Tourist ist man natürlich besonders im Zielfeld und bekommt alle paar Meter einen Eimer mit teils eisgekühltem Wasser übergeschüttet. Da bleibt nichts trocken, unbedingt wasserdichte Handyhülle oder Dryback mitnehmen! In Mandalay und Yangon geht es besonders wild zu, die Stadt ist voll mit wasser- und menschenbeladenen Pick-ups, auf großen Bühnen treten Live Acts auf. Dabei schießt Wasser aus zahlreichen Schläuchen ins Publikum. Für den ein oder anderen sicher ein tolles Erlebnis, wenn man allerdings reisen will und z.B. in Museen, Kinos, zum Weingut am Inle Lake etc. möchte, dann ist es nicht die richtige Zeit im Jahr. Und mehrere Tage am Stück für viele Stunden bis auf die Unterwäsche nass zu sein muss man mögen… Ehrlich: Wir würden es nicht noch mal mitmachen wollen.

Essen & Trinken

Uns hat das Essen super geschmeckt! Es gibt batürlich viel Reis und (nicht sehr scharfe) Currys, aber auch regionale Spezialitäten wie z.B. Shan Noodles am Inle Lake. Sehr zu empfehlen ist der Salat aus fermentierten Teeblättern. Abends gibt es auf Nachtmärkten oder in einfachen Restaurants eine Vitrine, aus der man sich teil undefinierbares Grillgut aussuchen kann. Einfach draufzeigen! 🙂 Fleisch enthält immer auch Knochen und Knorpel, für unsere verwöhnten Mäuler etwas gewöhungsbedürftig…. Wenn es dem Magen mal nicht so super geht, dann ist Steamed Rice und Gemüsesuppe immer eine gute Option… Das beste Bier ist "Myanmar",  ein wirklich leckeres Lager. Die anderen würde ich nicht empfehlen. An vielen Essensständen gibt es auf den Tischen Thermmoskannen mit gratis grünem Tee, den haben wir mehrmals getrunken. Das am Straßenrand aufgestellte Wasser ist Trinkwasser, welches Nachbarn für Vorbeireisende bereitstellen. Denn erschwingliches Trinkwasser ist in Myanmar erst seit wenigen Jahren zu haben und die Menschen sind hierfür sehr dankbar. Sie teilen gerne. Wir haben nie davon getrunken, denn es gibt nur einen Becher für alle. Und das Wasser in 1L-Flaschen ist erschwinglich (200-500 Kyat).

Einreise & Gepäck

Visum: Wir haben vorab über die offizielle Seite des Ministerium eVisa beantragt. Alle Bedingungen wie z.B. erlaubte Einreiseorte sind hier ausführlich aufgeführt. Ein Visum kostet je 50 US$,  innerhalb weniger Stunden wurde es per E-Mail genehmigt. Es reicht völlig aus, bei Einreise einen Ausdruck dieser Bestätigung dabei zu haben.

Kleidung: In den Tempeln ist angemessene Kleidung wichtig, die Schultern und Knie sollten bei Frauen und Männern bedeckt sein. In manchen Tempeln kann man sich im Notfall einen Longyi leihen. Diese Röcke tragen auch Männer in Myanmar. Die Schuhe/Schlappen werden beim Betreten der Anlagen ausgezogen, auch die Socken!
Wenn man die Flipflops nicht in der heißen Sonne stehen lassen möchte ist eine Tüte oder ein Beutel ist eine gute Idee, um sie mitreinzunehmen. Sie sichtbar in der Hand zu tragen ist teils nicht erlaubt. Manchmal kommt man auch bei einem anderen Eingang wieder raus, dann hat man seine Schuhe gleich dabei. Einige Touristen ignorieren die Bitte, gerade wenn kein Wachpersonal vor Ort ist. In der heißen Jahreszeit brennen tatsächlich die Fußsohlen, aber Respekt gehört beim Reisen dazu. Also einfach schnell von Schatten zu Schatten sprinten! 

Wir sind mit leichtem Gepäck (Backpacks) gereist, daher mussten wir zwischendurch öfter waschen. In den Hotels ist das ziemlich teuer, man bezahlt pro Kleidungsstück 1-3 US$! Einmal haben wir unsere Wäsche auch bei einem Shop nebenan günstig abgegeben, diese kam aber leider komplett verwaschen zurück, alles in einem schönen Einheitsrosa… Daher besser Waschmittel in der Tube einpacken. 

Transport

Wir haben uns auf Bus, Flug und privaten Fahrer/Taxi für kleine Strecken beschränkt. Erst war die Idee, von Mandalay mit dem Boot auf dem Fluss Irrawaddy nach Bagan zu fahren. Mit den "Expressbooten" dauert die Fahrt bei normalem Wasserstand 10 Std. (in die Gegenrichtung sind es flussaufwärts 13 Std.). Jedoch befinden wir uns mitten in der Trockenzeit, die Gefahr, auf Sand zu laufen und die Wahrscheinlichkeit, viele Extra-Stunden an Deck in der prallen Sonne zu verbringen lässt uns schließlich den (Mini)bus wählen. Von den lokalen Airlines sind wir mit MAI (Bangkok – Mandalay), KBZ (Bagan – Heho) und Air Yangon (Heho – Yangon) geflogen. Alle drei fanden wir völlig ok, es waren kurze und angenehme Flüge. Die Flüge haben wir in Travel Agencys gebucht, diese waren günstiger als über Skyscanner.de.

Die Busgesellschaft war OK! Bus – der Name ist hier Programm. Zumindest wenn man fehlendes Licht, welches durch konstante Nutzung des Fernlichtes kompensiert wird, befürwortet. Wir haben zweimal Fahrräder gemietet. Oft ist der Zustand sehr schlecht, ein Platten dann vorprogrammiert. Ich empfehle nur gut gewartete Mountainbikes, auch wegen der Zustände der Straßen. Die "E-Bikes" in Bagan (Elektroroller) empfehlen sich absolut! Google Maps Karten kann man für Myanmar nicht offline speichern, daher haben wir Maps.me genutzt und sind damit gut gefahren. 

Zahlungsmittel

Vor unser Abreise hatten wir im Reiseführer (Stand 2014) und in Blogs gelesen, dass man ungeknickte US-Dollarnoten dabei haben sollte. Das können wir nicht bestätigen, wir haben ausschließlich in der lokalen Währung Kyat bezahlt (1€ derzeit ca. 1.500 Kyat). Manchmal werden Preise nur in US$ angegeben, man kann aber immer den Kyat-Preis erfragen. Die Umrechnung erfolgt eher arbiträr, es lohnt sich also, den tatsächlichen Wechselkurs zu kennen. ATMs gibt es viele, fast alle sind für VISA und MASTERCARD ausgelegt. Man kann dort maximal 300.000 Kyat (ca. 200€) pro Tag abheben, an wenigen Automaten bis zu 500.000 Kyat. Die Gebühr beträgt je nach Bank 5.000 – 7.000 Kyat (3-5€). In einigen Hotels kann man nicht bar oder mit Karte bezahlen, Buchung und Zahlung laufen dann ausschließlich über Booking oder Agoda. In vielen Tempeln muss Eintritt in Bar gezahlt werden (5-15 US$), die Tickets gelten dann oft für mehrere Tempel in der Region.

Telefonie & Internet

In allen Hotels gab es Free WiFi, die Verbindungen waren allerdings für unsere Verhältnisse unglaublich langsam. Ein Hotel für die nächste Etappe zu suchen bzw. zu buchen kann dadurch schon zu einer große Aufgabe werden. Wir haben uns daher eine lokale SIM-Karte vom Anbieter Oredoo gegönnt. Mit simlockfreien Smartphones direkt nutzbar, die Netzabdeckung und Geschwindigkeit waren völlig ok.

 

 

Stefanie Götten
1 KOMMENTAR
  • Robin
    Antworten

    Sehr liebevoller Artikel! Unbedingt mehr davon.

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