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Sugar Cubes – ein bisschen mehr Liebe zur Weihnachtszeit!

Schon zum zweiten Mal haben wir bei uns im Büro in den Wochen vor unserer Weihnachtsfeier eine Wand mit kleinen privaten "Briefkästen" aufgehängt. Eine schöne Tradition, die ich noch von meiner aktiven Zeit in der Studentenorganisation AIESEC kenne.

Von Management 3.0 kennt man sie als Kudos, bei uns sind es Sugar Cubes! Denn in die Umschlägen wird jeweils ein Zuckerwürfel gesteckt – so sehen alle Umschläge von Anfang an voll aus. Schließlich schwingt bei solchen Aktionen auch immer die am Ende unbegründete Sorge mit: Ob ich überhaupt nette Nachrichten von meinen Kollegen bekomme? Natürlich!

Wie es funktioniert:

Mit den Sugar Cubes möchten wir "Danke" sagen, für gemeinsame Erfahrungen, Anstrengungen oder einfach nette Mittagspausen. Freundliche Worte an den Kollegen, mit dem man schon länger nicht mehr in der Kaffeekühe geschnackt hat, weil so viel Arbeit auf dem Tisch liegt. Ein süßes selbstgemaltes Bild oder ein Foto vom letzten Teamevent. Oder ein bisschen Konfetti? Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, alles ist erlaubt  – solang es nett ist!

  • Weiße Umschläge und Stifte liegen neben der Wand bereit. Wer mitmachen möchte, gestaltet seinen persönlichen Briefkasten, steckt ein Zuckerstücken hinein und hängt ihn selbst auf.
  • An Tag X werden die Umschläge abgenommen und verteilt – alle Inhalte bleiben natürlich privat!
  • Nachrichten dürfen auch anonym verfasst werden.
  • Es werden aber nur freundliche Dinge geschrieben!
  • Gerne so kreativ und ausgefallen wie möglich.
  • Und natürlich kann und muss man nicht jedem einzelnen Kollegen schreiben.

Das Ergbebnis tut der Seele gut und ist eine schöne Erinnerung. So einfach, dass ich es jedem empfehlen möchte! Und letztlich ist diese Idee auch völlig unabhängig von agiler Arbeitsweise…

Mir gefällt daran, dass die Sugar Cubes nicht wie bei den Kudo Cards laut vorgelesen, sondern einfach verteilt werden. So bekommt jeder etwas Schönes zu Weihnachten, niemand geht leer aus und man kann sich auch für Dinge bedanken, die vielleicht nicht für die Ohren der kompletten Gruppe bestimmt sind.

Stefanie Götten
1 KOMMENTAR
  • Monika Gausmann
    Antworten

    Eine gute Idee. So kann man auch mit kleinen Sachen anderen Menschen Freude machen. Sehr zur Nachahmung empfohlen.

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